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2019-05-08
Vorschau auf das neue Mobilitätsprodukt aus dem Hause PRO ACTIV

Die Firma PRO ACTIV aus Dotternhausen steht seit über 25 Jahren für jede Art und jede Lösung eines Fortbewegungsmittels für behinderte Menschen. Das fordert ein hohes Maß an Individualität, Qualität und Know-How für jedes einzelne Produkt. Auf der REHAB wird der Prototyp des elektrisch unterstützten Handbikes HUSK-E erstmals vorgestellt. Egal, ob zu einem Ausflug in der Stadt oder zu einer Tour in die Berge, das HUSK-E bietet jedem Rollstuhlfahrer die Unterstützung, die Er oder Sie für ein leichtes und unabhängiges Vorankommen mit dem eigenen Rollstuhl benötigt.

Doch was ist das Besondere am HUSK-E?

Das HUSK-E ist das erste Handbike, welches einen Shimano Mittelmotor als Antrieb ver-baut hat und zusätzlich das Verstellen und Abklappen der Tretlagerstütze ermöglicht, was durch das kleinere Packmaß optimal für den Transport ist. Des Weiteren wird das HUSK-E in zwei Modellvarianten angeboten werden:

Die erste Variante ist eine kraftvolle Ausführung mit einem Shimano STEPS E8000 Mittelmotor mit 70Nm Drehmoment und Kettenschaltung für Berge, Waldwege und anspruchsvolle Strecken.

Die zweite Variante ist die komfortable Ausführung mit einer Rücktrittbremse und dem Shimano STEPS E6100 Mittelmotor mit 60Nm Drehmoment. Die Schaltvorgänge können bei dieser Ausführung automatisch oder manuell erfolgen. Dies erleichtert speziell Tetraplegi-kern das Handling.

Falls Sie mehr über das neue HUSK-E erfahren möchten, schauen Sie einfach auf der REHAB bei PRO ACTIV in Halle 1, Stand B23 vorbei und verschaffen Sie sich selbst einen ersten Einblick.

2019-04-24
Auf der REHAB präsentiert VIDA zwei innovative neue Laufhilfen.

Der Krabat Runner für aktive Kinder!

Krabat Runner

Der neuartige Krabat Runner ist für Kinder von ca. 4 bis 10 Jahren geeignet, welche eine mäßige Unterstützung beim Laufen benötigen. Das innovative 3-rädrige Fahrgestell mit einstellbarem Lenker und Bremse, sowie höhenverstellbarem Sattel, bietet den Kindern einen stabilen Halt um sich trippelnd fort zu bewegen.

Für Betreuer gibt es noch einen einstellbaren Schiebegriff. Zum Transport lässt sich der Runner platzsparend zusammenfalten.

Der Leckey MyWay, für die ersten Schritte Unabhängigkeit!

MyWay

Mit dem Leckey MyWay zeigt VIDA eine innovative Laufhilfe, welche den Kindern und Jugendlichen eine bisher einzigartige Unterstützung des Oberkörpers, bei gleichzeitiger großen Bewegungsfreiheit bietet. Die auf dem Grundprinzip des Upsee basierende Unterstützungsweste mit Korsettverschluss ermöglicht eine für den Nutzer angenehme, stabile Unterstützung und ist einfach an das Führungsgestell zu adaptieren. An dem leichten und faltbaren Führungsgestell lässt sich Höhe und Vorlage einfach einstellen. Durch umfangreiches Zubehör wie Handgriffe, Rücklaufsperre oder Kopfstützen kann der MyWay an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden.

Der neue Führungsgurt für Begleitpersonen ermöglicht es den Eltern und Therapeuten zusammen mit dem Kind zu gehen und gleichzeitig die Hände zur Unterstützung frei zu haben.

2018-05-16
Noch ein Jahr bis zur 20. REHAB – Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion

Am 16. Mai 2019 startet die 20. Auflage der Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion (REHAB) in der Messe Karlsruhe. Bereits jetzt ist die Hälfte der verfügbaren Standflächen belegt: Branchengrößen wie AAT Alber Antriebstechnik GmbH, Burmeier GmbH & Co. KG, Otto Bock Healthcare GmbH und Schuchmann GmbH & Co. KG haben sich ihren Stand frühzeitig gesichert.

Ebenso konnten für den Marktplatz Homecare & Pflege neben bereits teilnehmenden Ausstellern wie den Firmen Mölnlycke Health Care GmbH und Börgel GmbH, zahlreiche Neu-Aussteller wie das Unternehmen Manfred Sauer GmbH hinzugewonnen werden.

„Für die Jubiläumsausgabe schmieden wir derzeit an neuen Ideen mit unseren Netzwerk-Partnern und auch der Standflächenverkauf hat schon gut Fahrt aufgenommen“, so Projektleiterin Annika Gehrmeyer.

Erstmalig wird das Reha-Netzwerk ROLLETS für das Rahmenprogramm eine Seminarreihe zur komplexen Hilfsmittelversorgung für Therapie- und Pflegeberufe sowie weitere Leistungserbringer und Kostenträger anbieten.

Die 4. Pflegeregionalkonferenz des Pflegebündnisses der TechnologieRegion Karlsruhe mit rund 300 erwarteten Teilnehmern und die 43. Fortbildungstagung der Vereinigung der Bobath-Therapeuten Deutschlands e.V. mit rund 250 erwarteten Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz finden im Konferenz Center der Messe Karlsruhe begleitend zur REHAB statt.

REHAB Karlsruhe

Seit 1980 ist die REHAB als eine der weltweit führenden Fachmessen für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion alle zwei Jahre eine feste Größe im Veranstaltungskalender für Reha-Fachleute sowie Menschen mit Handicap und deren Angehörigen. Hier werden die neuesten Reha-, Orthopädie- und Medizintechnikprodukte sowie Innovationen für Pflege und Therapie präsentiert. Marktplätze bündeln die vielfältigen Messethemen und fördern den lebendigen Austausch untereinander. Zahlreiche Vorträge, Live-Vorführungen, Diskussionsrunden und Fortbildungen runden das Rahmenprogramm ab. Die 20. REHAB findet vom 16. bis 18. Mai 2019 in der Messe Karlsruhe statt.

Paravan GmbH mit Rollstuhl-Premiere und Schwerpunkt Elektromobilität
Paravan

„Neben kleinen individuellen Lösungen, wie Heckeinstieg, Rollstuhlverlade-Systeme oder Drehschwenksitze zeigen wir auch sehr individuelle komplexe Fahrzeuglösungen, die schwerstbehinderten Menschen wieder zur Mobilität verhelfen können“, berichtet Marketingleiter Alexander Nerz. „Ein weiteres wichtiges Highlight ist die Premiere des PR 40, ein äußerst leichter und sehr wendiger multifunktionaler Elektrorollstuhl mit Steh-, Liege-, Sitz- und Kantelfunktion in einem äußerst attraktiven Preissegment.“

„Die Debatte um die Dieselfahrverbote hat bei den Paravan-Kunden für große Verunsicherung gesorgt. Über 95 Prozent kaufen Dieselfahrzeuge, aus Gründen der Langlebigkeit und wegen des sparsamen Verbrauchs“, weiß Nerz. Oft gibt es die benötigten Fahrzeuge – vor allem wenn es um Kleintransporter geht – gar nicht als Benziner. Zwar sind Fahrer mit einem entsprechenden Behindertenausweis per Gesetz von den Fahrverboten ausgeschlossen. „Trotzdem zögern viele die Entscheidung für ein neues Auto heraus, warten auf die ersten elektrisch betrieben Modelle. Auf der Rehab werden wir den Umbau eines Elektrofahrzeuges präsentieren - mit Einstiegshilfe und Rollstuhlverladesystem, Chancen der Elektromobilität aufzeigen, aber auch zeigen wo im Moment die Grenzen des Machbaren liegen.“

Alles aus einer Hand: Die Paravan GmbH verfolgt bei der Fahrzeuganpassung für Menschen mit Handicap einen ganzheitlichen Lösungsansatz. „Mit dem Paravan-Elektro-Rollstuhl PR 50 präsentieren wir den einzigen Rollstuhl seiner Klasse, der über eine Zulassung als Fahrersitz nach Straßenverkehrs Zulassungsverordnung (VZO) Paragraph 35a, mit integrierten Gurtsystem verfügt und darüber hinaus Crash getestet ist“, berichtet der Marketingleiter. „Über den Paravan Kassettenlift oder die Unterflurrampe kann der Fahrer mit seinem Rollstuhl direkt bis vor das Lenkrad fahren. Über die eigens entwickelte Dockingstation ist dieser fest mit dem Auto verbunden, so können sogar die Rollstuhlbatterien während der Fahrt aufgeladen werden.“

Über das vollredundante Drive-by-wire-System „Space Drive“ kann die Steuerung des Autos – also die Bedienung von Lenkung, Gas und Bremse – ganz individuell auf die jeweilige Beeinträchtigung abgestimmt werden. Das Fahrzeug kann über die verschiedensten Eingabegeräte - von Minilenkrad, über zwei- oder vier-Wege-Joystick bis zur Fußlenkung - gesteuert werden. Die Sekundärfunktionen des Fahrzeuges – wie Blinker, Scheibenwaschanlage, Hupe, ja sogar die Sonnenblende – werden über das Paravan Voice-Control System bedient.

Online-Shopping zum Anfassen: Rehashop.de goes Rehab

Bereits seit 2003 vertreibt Proteno über Rehashop.de Alltags- und Mobilitätshilfen für Senioren und körperlich eingeschränkte Menschen. Getreu der Firmenphilosophie „Wieder alles wie früher“ bietet der Shop Produkte wie Rollatoren, Rollstühle und Alltagshilfen an, mit denen Menschen ein Stück ihrer verlorenen gegangenen Lebensqualität zurückerhalten. Auf der REHAB in Karlsruhe stellt der Online-Händler vom 16. bis 18. Mai nicht nur einige Highlights aus dem Sortiment vor, sondern möchte auch auf sein nutzerfreundliches und fortschrittliches Shopsystem aufmerksam machen.

Ein besonderes Einkaufserlebnis mit vielen Vorteilen

Seit Gründung entwickelte sich der Rehashop kontinuierlich zu einem stimmigen Gesamtkonzept, von dem Bedürftige und deren Angehörige profitieren. Eine faire Preisgestaltung, die persönliche Fachberatung, viele Zahlungsarten, der schnelle Versand und zahlreiche optionale Serviceleistungen tragen zu einem besonderen Einkaufserlebnis bei. Weiterhin sorgt die anschauliche und nutzerfreundliche Darstellung der Hilfsmittel für ein gelungenes Shop-Design. Hochwertige 360° Aufnahmen, ausführliche Produktbeschreibungen sowie Ratgeber-Beiträge helfen der teilweise nicht online-affinen Zielgruppe dabei, ihre Hilfsmittel einfach und schnell online zu bestellen.

Nutzerorientierte Hilfsmittel in eigener Produktion

Zentraler Bestandteil des Rehashop Messeauftritts bilden sicherlich die Eigenprodukte, welche sich in puncto Alltagstauglichkeit, Nutzerfreundlichkeit und nicht zuletzt im Design von Standard-Hilfsmitteln abheben. Entstanden sind mittlerweile viele Produkte, die sich stark an den Kundenwünschen orientieren und diesen ein unvergleichliches Preis-Leistungsverhältnis bieten. Der Zuspruch der Kunden spiegelt sich in deren zahlreichen positiven Bewertungen wider. Von Gehhilfen wie Gehstöcken, Rollatoren oder Rollstühlen bis hin zu Aufstehsesseln: Preis- und sicherheitsbewusste Menschen setzen auf Rehahilfsmittel der Marke REHASHOP.

Weitere Produkt-Highlights namhafter Hersteller

Neben den bewährten Eigenprodukten präsentiert der Online-Händler einige Top-Seller renommierter Hersteller. Bekannte und etablierte Marken wie BURMEIER, REBOTEC und INVACARE runden das auf der REHAB vorgestellte Sortiment ab. Produkte aus den Bereichen Pflege, Mobilität und Hygiene bilden somit einen Messestand, der eine umfassende Hilfsmittelversorgung präsentiert.

Markteinführung von REHAVISTA auf der REHAB
Pflegeseitenset

Gerade im Klinikalltag sehen sich Patienten und ihre Kontaktpersonen häufig mit einer dauerhaften oder temporären Einschränkung der Lautsprache konfrontiert. Dies beeinträchtigt die Kommunikation zwischen den Betroffenen und dem medizinischen Personal. Die Folgen: Stress und Angst in einer Situation, in der eine gelingende Kommunikation von zentraler Bedeutung für die Genesung und gegen das Gefühl des Ausgeliefertseins ist.

Mit seinem am Klinikalltag orientierten Vokabular erleichtert das übersichtlich strukturierte Seitenset von REHAVISTA die Anamnese, hilft Schmerzen zu lokalisieren und gewährleistet eine funktionierende Kommunikation bei der Vorbereitung einer Operation. Das Pflegeseitenset verwendet erwachsengerechte Symbole (PCS ThinLine) und ist in einer Version für Männer und Frauen erhältlich. Zudem ist es in mehreren Sprachen verfügbar. Damit trägt das Set ebenfalls zur gelingenden Kommunikation mit fremdsprachigen Menschen bei.

GebärdenVerstehen auf der REHAB 2019

Seit 2003 baut GebärdenVerstehen Brücken: Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kommunikation zwischen den Welten hörender und tauber Menschen durch eine breite Palette von Angeboten zu vereinfachen. GebärdenVerstehen fördert die barrierefreie Teilhabe tauber und schwerhöriger Menschen an allen Lebensbereichen inklusive des regulären Bildungssystems, von Geburt an. Die Dienstleistungen umfassen unter anderem Kindergarten- und Schulbegleitung, Hör-Frühförderung, Hausgebärdensprachkurse, Familienhilfe, Gebärdensprachkurse, berufliche Weiterbildungen, Arbeitsmarktvermittlung, BAMF-Integrationskurse, Dolmetscherleistungen sowie Dozententätigkeit an Fachschulen, Hochschulen, Universitäten und Ausbildungsstätten.

Speziell mit den Programmen zur beruflichen Weiterbildung schafft GebärdenVerstehen neue Perspektiven: Die zwölfmonatige Weiterbildung „KommunikationsassistentIn“ in Vollzeit ermöglicht es den Absolventen beispielsweise, taube und schwerhörige Menschen im Alltag zu begleiten und zu unterstützen. In der Weiterbildung zur Pädagogischen Fachkraft mit Schwerpunkt Gebärdensprache werden die TeilnehmerInnen in ebenfalls zwölf Monaten unter anderem mit gebärdensprachlicher Kompetenz, Behindertenrecht sowie Grundlagen der Pädagogik vertraut gemacht. Nach erfolgreichem Abschluss können sie beispielsweise Kinder mit Gebärdensprache in Krippen oder Kindergärten begleiten, mit tauben und schwerhörigen Migranten arbeiten oder taubblinde Menschen betreuen.

Mit dem eigenständigen BiBi-Verlag erweitert GebärdenVerstehen sein pädagogisches Angebot seit 2018 außerdem um Lernmaterial speziell für Kinder, darunter ein Memo-Quartett, ein ABC-Malbuch und ein Online-Wissensportal unter dem Namen „WissenVisuell“, welches sich an Kinder im Vor- und Grundschulalter sowie an deren Eltern richtet. Der Verlagsname „BiBi“ ist dabei Programm. „BiBi“ leitet sich ab vom Begriff „bimodal-bilingual“ und spielt auf das Konzept bimodaler Zweisprachigkeit an, also die Zweisprachigkeit in einer Gebärden- und einer Lautsprache.

Die Gebärdensprache sichert eine altersgerechte Sprachentwicklung für Kinder, denen die Lautsprache nicht oder nur eingeschränkt zugänglich ist. Mit Gebärdensprache können Kinder von klein auf Fragen stellen und die Antworten verstehen. Das ist die Grundvoraussetzung dafür, Wissen zu erwerben und soziale Kontakte aufzubauen. Auf dieser Grundlage können die Kinder danach weitere Sprachen erfolgreich erlernen, beispielsweise die Schrift- und Lautsprache. Das Wissensportal bietet alle zwei Wochen barrierefreie Videos an, in Gebärdensprache, Lautsprache und mit Untertiteln. Im Wechsel werden Videos mit spannenden Wissensinhalten für Kinder – zum Beispiel dazu, wie der Kalender entstanden ist – und Videos für Eltern mit pädagogischen Inhalten veröffentlicht – etwa dazu, warum Familienrituale wie gemeinsames Zähneputzen so wichtig sind.

Quellenhof präsentiert sich mit buntem Programm rund um Rehabilitation und Prävention auf der REHAB
Quellenhof

Von praktischen Übungsmöglichkeiten an der Vibrationsplattform, der Wii-Konsole oder für Unerschrockene am High Intensity-Training (HIT), über Demonstrationen z.B. des LSVT Parkinson Training (ein besonderes Therapieprinzip zur Behandlung der Parkinson-Krankheit und ihrer Symptome), bis zu informativen Vorträgen zu den Themen Schlaganfall, Gehirn und Fahreignung bei neurologischen Erkrankungen, wird so einiges geboten. Zudem steht das multiprofessionelle Therapeutenteam für Fragen und Antworten am Messe-stand zur Verfügung und stellt die eigens entwickelten Behandlungskonzepte „Schlaganfall-Schwerpunktstation“, sowie das „MS-Alltagskonzept“ vor, bei denen die Schwerpunkte auf dem Training alltagsrelevanter Funktionen zur bestmöglichen Selbstständigkeit im Alltag liegen.

Die zebris Medical GmbH zeigt neues Konzept Rehawalk®
Rehawalk®

Rehawalk® beinhaltet neben dem Laufband eine Einheit zur adaptiven visuellen Stimulation mittels Projektion von Schrittmustern auf die Lauffläche. Eine zusätzliche Bildschirmeinheit dient der Durchführung eines individuellen virtuellen Feedbacktrainings.

Therapieziel mit Rehawalk® ist das Erreichen eines sicheren und effektiven Gangs mittels funktioneller und kognitiver Herausforderungen. Diese können individuell an das Leistungsvermögen des Patienten angepasst werden. Durch die hohe Anzahl an Schrittwiederholungen wird eine Automatisierung der Bewegungsabläufe bei voller Sturzabsicherung und zusätzlicher Gewichtsentlastung erreicht. Mit der intuitiv bedienbaren Software kann der Behandlungsverlauf durch automatisch erstellte, fundierte Auswertereports dokumentiert werden. Zur Erfassung kinematischer Parameter und zur Video-Dokumentation ist optional eine integrierte Beleuchtungs- und Kameraeinheit erhältlich.

Gangtraining durch adaptive visuelle Schrittvorgabe

Zur initialen Ganganalyse sind keine Vorbereitungen am Patienten nötig. Der Messvorgang kann in Echtzeit am Bildschirm beobachtet werden. Der Ergebnisreport wird automatisch erstellt. Er enthält alle wichtigen Orts- und Zeitparameter wie Stand-, Schwung-und Doppelstandphasen, Schrittlänge, Schrittweite, Fußwinkel sowie eine detaillierte Analyse der Belastung und der Druckverhältnisse unter den Füßen. Das Training ist sowohl beim freien Gehen als auch unter Gewichtsentlastung möglich und eignet sich somit für Patienten mit leichten bis hin zu erheblichen Funktionseinschränkungen.

Das optionale Gang- und Koordinationstraining mit virtuellem Feedback

Der Patient bewegt sich in einer virtuellen Laufumgebung und erfüllt, unter Beobachtung seiner eigenen Fußabdrücke, verschiedene Aufgaben, die eine ständige Variation der Schritte analog zum Gehen in der realen Welt erfordern. Damit werden sowohl die posturale Kontrolle als auch koordinative Fähigkeiten geprüft und trainiert. Durch die Auswahlmöglichkeit aus verschiedenen Modulen kann das Training individuell an den Patienten angepasst werden. Die Anzahl und der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben können dabei variiert und den Fähigkeiten des Patienten angepasst werden.

„Im Mittelpunkt steht die Familie und ihre Bedürfnisse“
Schuchmann

Neu dabei ist der Stehtrainer todd. Er ist eine Alternative für Kinder und Jugendliche, die auf Sitzhilfen und Rollstühle angewiesen sind. Zu langes Sitzen ist ungesund und kann beispielsweise zu Muskelverkürzungen führen. Stehen dagegen vermindert unter anderem Gelenk- und Knochenerkrankungen, erleichtert die Atmung und hilft bei der Therapie. Zudem fördert der neuartige Stehtrainer auch den sozialen Kontakt. Die Kinder und Jugendlichen können auf Augenhöhe mit Freunden sprechen und spielen. Für den Stehtrainer todd stehen vier Basisgrößen zur Verfügung, die mit einer Vielzahl von Kombinationen und Ausstattungsvarianten, den individuellen Bedürfnissen angepasst werden können.

Auf die Plätze, fertig, los!

Ein echter Wegbegleiter ist auch der Gehtrainer dynamic pacer. Für die ersten Schritte oder den Lauflernstart gibt es ihn ab Frühjahr 2019 auch neuerdings in der Größe 1. Das bedeutet von Anfang an Mobilität und Teilhabe. Mit dem Multi-Positionierungssattel kann die Beckenposition schnell in unterschiedliche Richtungen gebracht werden. Das sorgt für einen aufrechten Gang mit der richtigen Schrittlänge und der optimalen Neigung. Zudem unterstützt der optionale dynamische Oberrahmen das Kind bei der Gewichtsübernahme und -verlagerung. So wird ein ergonomisches Gangbild ermöglicht. Mit einer leicht zu bedienenden Gasdruckfeder kann das Kind zudem einfach vom Sitz in den Stand und umgekehrt wechseln.

Anschnallen und los!

Für eine sichere und angenehme Fahrt im Auto gibt es den siggi combi isofix. Der Autositz ist für Säuglinge und Kleinkinder bis 18 Kilo geeignet. Er wächst mit dem Alter des Kindes und passt sich gleichzeitig den jeweiligen Erfordernissen und Situationen des Alltags perfekt an. Um die Reise oder die tägliche Fahrt in die Krippe oder Kita für Kind und Eltern so bequem wie möglich zu machen, gibt es verschiedene Justierungsmöglichkeiten. Mit wenigen Handgriffen können die Eltern ganz leicht das Kind vom Sitz in eine Liegeposition bringen. Für den richtigen Halt in entgegengesetzter Fahrrichtung sorgt die isofix Befestigung.

Der siggi combi isofix wurde erfolgreich mehreren unabhängigen Tests unterzogen und ist nach der neuen i-Size-Norm (UN ECE Reg. 129) konzipiert. Das bedeutet eine rückwärtsgerichtete Montage ist für Kinder bis 15 Monate Vorschrift. Für die Zeit danach bzw. ab einem Gewicht von 9 bis 18 Kilo kann das Kind auch in Fahrtrichtung sitzen.

Neben diesen Neuheiten präsentiert die Firma Schuchmann auf der 20. REHAB in Karlsruhe noch weitere Produkt-Verbesserungen und bewährte Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern. Sei es aus den Bereichen Sitzen und Positionieren, Transport und Unterwegs, Gehen und Fahren oder auch aus den Bereichen Stehen und Transfer sowie Bad und Toilette. Die Mitarbeiter der Firma Schuchmann freuen sich auf Ihren Besuch am Messestand, wo das Team für Fragen, Vorführungen und Erprobungen zur Verfügung steht.

Schuchmann
Roll-A-Ramp erstmals auf der REHAB
Roll a Ramp

Roll-A-Ramp, die aufrollbare, modulare Aluminium Rampe. „Modular“ bedeutet, dass es keine festen Rampenlängen wie bei anderen Herstellern gibt, sondern dass fast jede beliebige Länge machbar ist. Der Anwender erhält natürlich ein fertiges Produkt. Dies ist aber genau nach seinen Ansprüchen zusammengesetzt.

Die verfügbaren Längen beginnen bei weniger als einem Meter. Die meisten bisher gelieferten Rampen sind jedoch länger: Zum Überwinden weniger Stufen werden z.B. Längen von 2 oder 3 m eingesetzt, für größere Hindernisse können es fast unbegrenzt mehrere Meter werden.

Im Heimbereich sind allein in den letzten Monaten mehrere Rampensysteme mit über 6 m Länge eingesetzt worden. Der weltweite Rekord dieses Rampentyps steht mit erstaunlichen 50 m Länge zurzeit in St. Petersburg vor einer U-Bahn Station.

Die einzelnen Roll-A-Ramp Elemente bestehen aus einer geformten Struktur, die ihren Ursprung im Flugzeugbau hat. Diese Struktur hat den Effekt, dass das Eigengewicht im Vergleich zu anderen Aluminium-Rampen geringer ist, und zwar bei gleicher, oder sogar noch höherer Belastbarkeit. Die Struktur ist relativ offen, so dass Regenwasser sich praktisch nirgendwo ansammeln kann. Es läuft sofort durch, statt abzulaufen. Auch bei Schnee bringt die Struktur der Elemente Vorteile. Kein Wunder, denn Roll-A-Ramp wurde ursprünglich im schneereichen Nord-Dakota in den USA entwickelt.

Roll-A-Ramp ist anerkanntes Hilfsmittel der Krankenkassen und im HVZ gelistet. Sie kann also z.B. über verschiedene Sanitätshäuser bezogen werden. Roll-A-Ramp wird aus Deutschland geliefert. Die Elemente werden in Köln nach Anforderung zusammengebaut. Hierfür ist die „AHA! Effekt-Technik Vertrieb GmbH“ zuständig, die auch das Europa-Lager von Roll-A-Ramp führt. Interessenten können sich dort direkt informieren. Beratungstermine vor Ort sind ebenso möglich.

Liebe auf den ersten Klang

Als führender Anbieter verfügt Phonak über das breiteste Produktportfolio von lebensverändernden Hörlösungen. Auf der REHAB 2019 wird ein besonderes System vorgestellt: Das weiterentwickelte Automatik-Betriebssystem sorgt nicht nur von Anfang an für beste Klangqualität und Sprachverstehen, sondern macht die Geräte dabei auch besonders bedienerfreundlich. Das Highlight: Audéo M lässt sich mit jedem iPhone® und AndroidTM-Smartphone verbinden und gibt Audioinhalte in Stereoqualität wieder – etwas, das bisher kein anderes Hörgerät kann.

Auf der REHAB 2019 präsentiert Phonak auch die Roger Lösungen. Roger sind digitale Übertragungsanlagen, die Hörgeräte und ihre Nutzer in geräuschvollen Umgebungen, über Distanz, am Arbeitsplatz und bei Freizeitaktivtäten unterstützen. Mit seinen Mikrofonen und Empfängern erfasst ein Roger-System die Stimme eines Sprechers und überträgt sie drahtlos auf die Hörgeräte. Gleichzeitig werden Hintergrundgeräusche reduziert.

Zum Beispiel das Roger Select, ein vielseitiges Mikrofon für Freizeit und Arbeitsplatz, das automatisch die sprechende Person fokussiert. Roger Select wurde speziell für den Einsatz in Gruppengesprächen entwickelt. Einzigartig ist dabei eine innovative Technologie, die Sprache aus einem Umkreis von 360° aufnimmt.

Zentraler Ansprechpartner zum Thema Demenz informiert auf der REHAB

Die Besucher erwartet auch in diesem Jahr eine Auswahl aus dem breiten Angebot an Broschüren für Angehörige, Fachkräfte und Betroffene.

Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg informiert über ihr landesweites Engagement für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen und d Besucher haben die Gelegenheit zum Gespräch über Diagnosemöglichkeiten, Krankheitsverlauf, Unterstützungsangebote im Alltag und den Umgang mit einem erkrankten Angehörigen.

AGBW
SPRACHE SEHEN mit VerbaVoice - der perfekte Mix aus online und Präsenz
Verbavoice-Plattform

DIE VERBAVOICE GMBH bietet Kommunikationslösungen für die Inklusion von Menschen mit Hörbehinderung. Seit 2009 unterstützt VerbaVoice Privatkunden, Unternehmen, Veranstalter und politische Institutionen mit einem breiten Sortiment an Beratungsangeboten und Dienstleistungen.

Das Basissystem für Online-Dolmetschen

Das Basissystem bildet die VerbaVoice-Plattform zur Online-Zuschaltung von Dolmetschern. Die Online-Plattform ermöglicht die flexible und ortsunabhängige Live-Visualisierung von Sprache als Live-Untertitel und Gebärdensprache als Videostream.

Wer nutzt VerbaVoice?

• Studierende, Schüler und Auszubildende mit Hörbehinderung

• Unternehmen und hörbehinderte Arbeitnehmer in Besprechungen, Versammlungen und Veranstaltungen

• Politische Institutionen und Veranstalter zur Gestaltung von sprachlich barrierefreien Livestreams, Veranstaltungen und Medienproduktion

Was ist der Mehrwert?

• Für Schüler und Studenten: Verbesserung der Noten und Chancen auf Zugang zu höherer Bildung

• Einfachen und flexiblen Zugang zu Dolmetschern

• Politische Teilhabe durch barrierefreie Livestreams

Inklusion nach außen und innen

Durch gemischte Teams aus Mitarbeitern mit und ohne Behinderung wird Inklusion sowohl im VerbaVoice- Team als auch durch den Einsatz und die Ausbildung von blinden Schriftdolmetschern und tauben Gebärdensprachdolmetschern umgesetzt.

Projekt I-CARE: Individuelle Aktivierung von Menschen mit Demenz
Projekt I-CARE

„Wir haben viel geschafft! Das Programm macht richtig Spaß. Ich erinnere mich gerne an meine Fußballmannschaft. Die Bilder und Videos helfen mir dabei“, erzählt einer der Teilnehmer des Forschungsprojekt I-CARE. Einmal in der Woche wurden die Seniorinnen und Senioren in ihren eigenen vier Wänden, in ambulanten Einrichtungen oder im Gruppentreffen in der Nachbarschaft gemeinsam mit geschulten Begleitpersonen in die Entwicklung des I-CARE-Aktivierungsprogramms eingebunden. Mitarbeitende der AWO Karlsruhe gemeinnützige GmbH begleiteten die Karlsruher Projektteilnehmer*innen des Verbundprojekts I-CARE.

Die Zielsetzung von I-CARE besteht darin, die Kommunikation und soziale Teilhabe sowie die spontane Bildung von Aktivierungsgruppen technisch zu unterstützen. Die Lebensqualität von Personen mit Demenz soll damit gefördert und nachbarschaftliche Selbsthilfepotentiale aktiviert werden. In einem Zeitraum von rund drei Jahren wurde dafür unter wissenschaftlicher Begleitung und Untersuchung ein Etablierungskonzept entwickelt. Im Mittelpunkt steht der demenziell erkrankte Mensch mit seinen Bedürfnissen. Dabei profitieren die Teilnehmer*innen von Tablet-PC gestützten Aktivierungs-Materialien, die neben der körperlich-geistigen Anregung auch eine individuelle Gestaltung der gemeinsam verbrachten Zeit mit Angehörigen, Nachbar*innen oder Betreuungskräften ermöglichen.

Nach Abschluss der Hauptstudie wird auf der REHAB der I-CARE-Prototyp gezeigt und weitere Teilnehmer*innen für die Weiterentwicklung des Produkts gesucht. „Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, durch eine Schulung und enge persönliche Begleitung erlernen die Nutzer den Umgang mit dem Gerät“, erklärt Jana Lohse, Projektkoordination. Auf dem Tablet-PC werden z.B. individuelle Fotografien zur Biografie-Arbeit, Musik-Videos und Ratespiele zu verschiedenen Interessensgebieten gespeichert.

Die technischen Entwicklungen im Projekt I-CARE orientieren sich an den verschiedenen Nutzergruppen und ihren Bedürfnissen. Technik wird immer nur eine unterstützende Funktion im Betreuungsprozess einnehmen. „Wir legen großen Wert darauf, dass dies im Rahmen des gesamten Projekts und im Hinblick auf die weitere Produktentwicklung gewährleistet wird“, so Clarissa Simon, Prokuristin und Geschäftsbereichsleitung Gesundheit und Pflege bei der AWO Karlsruhe gemeinnützige GmbH.

Der AWO Karlsruhe kam in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekt I-CARE die Aufgabe der Koordination der bundesweit agierenden Projektpartner zu. Neben der AWO Karlsruhe sind noch sechs weitere interdisziplinäre Verbundpartner an dem Projekt „I- CARE“ beteiligt. Diese sind die Anasoft Technology AG, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die Diakonischen Hausgemeinschaften e.V. sowie die Media4Care GmbH und die Topsystem Systemhaus GmbH, außerdem die Universität Bremen, das Karlsruher Institut für Technologie und die Videmo Intelligente Videoanalyse GmbH & Co. KG.

Näheres zum Projekt I-CARE erfahren Interessierte auf der REHAB am AAL-Gemeinschaftsstand bei der AWO Karlsruhe in der Sonderschau „Alltagsunterstützende Assistenzlösungen“ und bei dem Vortrag zum Projekt I-CARE: „Innovative Technologien zur individuellen Aktivierung von Menschen mit Demenz.“

Mobilität erhöhen mit den leicht manövrierbaren Hebeliftern, All-Terrain-Buggys und dem „Amphibien“-Rollstuhl
Handi-Move

Zahlreiche Erkrankungen führen leider zu einer eingeschränkten Mobilität des Betroffenen. Wenn jemand nur noch mit Hilfe vom Rollstuhl ins Bett, zur Toilette oder ins Bad kommt, sollte diese Hilfe so gut und passend wie möglich auf die Anforderungen abgestimmt sein. Die Hebelifter von Handi-Move gibt es deshalb in verschiedenen Ausführungen und eine gute, ausführliche Beratung vor Ort mit der Möglichkeit, Produkte auszutesten, sorgt letztlich dafür, dass der Alltag für Betroffene und Pflegende leichter wird.

Auf der REHAB ist diesmal der Kleinste der Star und zeigt, wie klein und wendig ein trotzdem robuster und sicherer Hebelifter sein kann. Außerdem werden natürlich die original Hebebügel „Helfende Hände“ gezeigt, mit denen sich ein Rollstuhlfahrer unter Umständen sogar völlig selbstständig umsetzen sowie an- und ausziehen kann.

All-Terrain-Buggy sowie „Amphibien“-Rollstuhl für Wasser und Strand

Speziell fürs Gelände wurde der robuste, leichte, dreirädrige Offroad-Buggy entwickelt, der ebenfalls mit auf der REHAB ist. Er ist äußerst komfortabel und bietet ein größtmögliches Maß an Sicherheit. In einer Reihe von Größen und Farben entspricht der Delta Buggy sowohl den Anforderungen von Kindern als auch Erwachsenen.

Für Freunde vom Wasser oder auch Strandbesuchen ist außerdem der „Amphibien“-Rollstuhl Sofao dabei. Mit diesem ganz besonderen Rollstuhl können Behinderte und hilfsbedürftige Menschen am Strand, am See, am Swimmingpool und ins Wasser bewegt werden. Mit Hilfe der integrierten Schwimmkörper schwimmt er selbstständig und vermittelt somit dem Nutzer ein völlig neues Gefühl von Schwerelosigkeit im Wasser. Ein absolutes Highlight!

Menschen mit eingeschränkter Mobilität ein wenig mehr an Bewegungsfreiheit zurückzugeben ist das Ziel aller Produkte, die Besucher der REHAB auf dem Stand von Handi-Move finden.

Mobilitätslösungen für Menschen mit Handicap
HP Velotechnik

Fahrräder und Fahrradzubehör als zertifizierte Medizinprodukte: HP VELOTECHNIK setzt auch 2019 den vor fünf Jahren begonnenen strategischen Schritt als Hersteller von Mobilitätsprodukten für Menschen mit Einschränkung fort. Auf der REHAB präsentiert die Liegeradmanufaktur ihre Dreiräder Scorpion plus 20 und Scorpion plus 26, die seit Ende 2018 nach einem aufwändigen Prozess die CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt erhielten. Auch das für besondere Anforderungen optimierte Spezialzubehör wurde diesem Prozess unterworfen. Notwendig dafür sind unter anderem Materialprüfungen der so genannten Kontaktstellen (Sitz, Griffe. etc.) sowie eine klinische Studie. Die stellt sowohl fest, dass die Produkte als Medizinprodukt geeignet sind als auch einen Nutzwert für den Patienten haben.

Basis für das stetig gewachsene Angebot sind die besonders standsicheren Dreiräder aus der hessischen Manufaktur. Die Trikes, ursprünglich als Sport- und Reiseräder konzipiert, wurden von immer mehr Radfahrern mit Handicap als ideale Plattform entdeckt, um weiterhin aktiv mobil sein zu können. Dazu erläutert Paul Hollants, einer der beiden Gründer von HP VELOTECHNIK: „Unsere Fachhändler haben uns auf diese spannende Entwicklung aufmerksam gemacht. Da wir mit unserer Manufaktur-Bauweise schon immer auch für sehr ausgefallene Kundenwünsche ein offenes Ohr hatten, war der Schritt zu einem Hersteller von Rehatechnik nur konsequent.“ Die Besonderheit der im eigenen Haus entwickelten und gebauten Trikes beruht auf drei Kernelementen: Zwei Fronträder zum Lenken, sie sind mit Steuer- und Federungstechnik aus dem Automobilbau versehen. Der voll gefederte Rahmen ist für die bequeme Mitnahme in Bahn und Auto faltbar. Dank Manufaktur-eigenem Baukastensystem lassen sich die Räder für die unterschiedlichsten Ansprüche hochgradig individuell an die Bedürfnisse der Patienten anpassen.

Die Welt der Adaptionen entdecken
Humanelektronik

Adaptierte Spielzeuge und deren Ansteuerungsmöglichkeiten: wer kennt sie nicht? Ideal für die Kommunikationsanbahnung und erste Übungen mit Tastern, bringt Humanelektronik die Welt der Adaptionen noch einen Schritt weiter: Kleingeräte oder Spielzeuge werden so umgebaut, dass sie mit externen Tastern oder Sensoren bedient werden können. Als ganz normale Alltagsprodukte erfahren diese Geräte eine hohe Akzeptanz . Sie bieten ein großes Spektrum an Möglichkeiten, um verschiedene Interessen und Fähigkeiten anzusprechen und diese weiter zu entwickeln. Die Anwendungen sind vielfältig: mit adaptierten Spielzeugen oder Geräten lässt sich gezielt das Verständnis für Aktion und Reaktion erfahrbar machen und aufbauen. Anwender können basal stimuliert werden und erfahren eine Förderung ihrer Sinneswahrnehmungen.

In der Kommunikationsanbahnung sind viele Anwender mit der ja/nein Unterscheidung bereits im ersten Schritt überfordert. Zur Erweiterung Übungen zu Aktion und Reaktion können dem Anwender Adaptionen mit zunächst zwei und später mehr Funktionen zur Verfügung gestellt werden. Dadurch wird die Entscheidung weniger abstrakt, der Anwender kann frei zwischen Funktionen wählen oder angeleitet werden. „Die adaptierten Produkte können im häuslichen und therapeutischen Alltag dazu beitragen, ein Regelverständnis aufzubauen. Unterschiedliche Angebote können zudem für die Auge-Hand-Koordination, das räumliche Sehen sowie die Problemlösefähigkeit genutzt werden“ erklärt Silke Lucas. Die Diplompädagogin und akademische Sprachtherapeutin berät im Außendienst von Humanelektronik bei den Themen Hilfsmittelversorgung und Unterstützte Kommunikation. „Unsere Adaptionen sind für den mobilen Einsatz konzipiert und laden ein zu Partnerarbeit und Inklusion.“

Mehr Selbstständigkeit durch moderne Hilfsmitteltechnologie
Kinova

Insbesondere für Personen, die durch unterschiedlichste Erkrankungen beeinträchtigt sind, kann moderne Hilfsmitteltechnologie eine Möglichkeit sein, wieder mehr Lebensqualität und Autonomie zu erfahren. „Unser Roboterarm dient als Hilfsmittel dem unmittelbaren Behinderungsausgleich und ist für Menschen mit stark eingeschränkter oder keiner Mobilität der oberen Extremitäten konzipiert.“, so Peter Fröhlingsdorf, Geschäftsführer Kinova Europe GmbH. Der Roboterarm kann an einen Elektrorollstuhl montiert werden und weiterhin über vorhandene Bedienungselemente gesteuert werden. Anwender können somit ihre Fähigkeiten entfalten und ihre Abhängigkeit von Familienmitgliedern verringern.

Alltagsaktivitäten wie Essen, Trinken, das Öffnen von Türen und die Teilhabe am sozialen Leben fallen leichter. „Wir arbeiten mit dem Sanitätsfachhandel zusammen, so Fröhlingsdorf, und führen eine Erprobung des Hilfsmittels im häuslichen Umfeld durch. Von der fachlichen Beratung im Genehmigungsverfahren bis hin zur ausführlichen Einweisung nach erfolgreicher Installation, beraten wir kompetent und deutschlandweit mit unserem Service- und Vertriebsteam.“ Besucher haben die Möglichkeit, den Roboterarm am Stand auszuprobieren und sich über diese assistive Technologie genauer zu informieren.

Selbsthilfeorganisationen stärken behinderte und chronisch kranke Menschen

Selbsthilfeverbände als kompetente Anlaufstelle auf der REHAB 2019

Häufig kommt es wie aus heiterem Himmel - die Diagnose einer chronischen Erkrankung, ein Unfall mit bleibenden Schäden oder eine Mitteilung, dass das eigene Kind eine bleibende Behinderung hat. Hilflosigkeit und das Gefühl, mit der Beeinträchtigung und dem neuen, beschwerlichen Alltag alleine zu sein, machen sich breit. Was tun? An wen kann man sich wenden? Und wer kann überhaupt ein echtes Verständnis für diese neue Situation aufbringen?

Behinderte oder chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen finden dann ein offenes Ohr in Selbsthilfegruppen. In einer solchen Gruppe lernen sie, mit der veränderten Situation umzugehen und profitieren von den Erfahrungen anderer Betroffener. Sie erhalten umfassende Informationen über Hilfsmittel, Therapien, Forschungsergebnisse, Spezialärzte oder -kliniken. Im Verbund mit Menschen in einer ähnlichen Situation leisten Selbsthilfegruppen einen aktiven Beitrag dazu, individuelle Lebenssituationen, aber auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, für ein Leben mit einer Behinderung bzw. chronischen Krankheit zu verbessern.

Am „Gemeinschaftsstand der Selbsthilfe“ der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Baden-Württemberg e.V. (LAG SELBSTHILFE) präsentieren sich die Verbände der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe. Die "Experten in eigener Sache" geben hilfreiche Informationen, benennen Kontaktpersonen vor Ort und laden zum Erfahrungsaustausch ein.

Anzutreffen sind die Alzheimer Gesellschaft, Verbände von Menschen mit Arthrogryposis, Conterganschäden, Kehlkopfoperationen, Psychiatrischen Erkrankungen und Spätfolgen der Kinderlähmung. Zudem informieren Betroffene von schweren Bindegewebserkrankungen, Erkrankungen des Verdauungstraktes, Epilepsie, Heredo Ataxie, Kleinwuchs, Muskelerkrankungen, Polyneuropathien (Guillain-Barré-Syndrom) und neurologischen Erkrankungen.

Leichter Reisen auf der REHAB
Südliche Weinstraße

Gemeinsam leistet die Arbeitsgemeinschaft "Leichter Reisen" Pionierarbeit bei der Entwicklung von Reiseangeboten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, mit Hör-, Seh- und Lernbehinderungen, für Gehörlose und Blinde sowie für Familien und Senioren. Zu den Mitgliedern gehören die Regionen Eifel, Ostfriesland, Sächsische Schweiz, Südliche Weinstraße, das Fränkische, Lausitzer und Ruppiner Seenland, außerdem die Städte Erfurt, Magdeburg und Rostock.

Die AG ist seit ihrer Gründung im Jahr 2008 von sechs auf zehn Mitglieder angewachsen. Zahlreiche Projekte wie der gemeinsame Internetauftritt, eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und der Deutschen Zentrale für Tourismus sowie übergreifende Marketingaktivitäten wurden realisiert. „Der regelmäßige Erfahrungsaustausch der Mitglieder liegt uns besonders am Herzen, um Potentiale zu erkennen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln“, sagt Dr. Carmen Hildebrandt, Sprecherin der AG und Geschäftsführerin der Erfurt Tourismus und Marketing GmbH. „Unser Ziel ist es, die Reisemöglichkeiten in den Regionen und in Deutschland für Menschen mit Behinderungen kontinuierlich zu erweitern und deren Sichtbarkeit zu erhöhen.“ Zu den Meilensteinen seit der Gründung zählen barrierefreie Zugänge zu den Seen im Lausitzer, Ruppiner und Fränkischen Seenland und zum Meer in Rostock und Ostfriesland. Auf den bedarfsgerechten Ausbau von Museen und Sehenswürdigkeiten sowie die Broschüren „Induktiv Hören in Erfurt“ und „Otto für alle“ sind Erfurt und Magdeburg stolz. Die Eifel konnte den barrierefreien Naturerlebnisraum Wilder Kermeter und den Naturerkundungspfad Wilder Weg realisieren, die Sächsische Schweiz ihr Angebot an entsprechenden Unterkünften ausbauen und die Südliche Weinstraße das Projekt „Pfälzer Feste für Alle“ umsetzen.

Auf der REHAB präsentiert sich Leichter Reisen mit den Mitgliedern Südliche Weinstraße und Fränkisches Seenland.

Die Südliche Weinstraße, eine sonnenverwöhnte Region in der Südpfalz, hält das ganze Jahr über maßgeschneiderte Reiseangebote für jedermann bereit. Der Höhepunkt sind die „Pfälzer Feste für Alle“. Eine eigens gegründete Weinfestkommission überprüft die ausgewählten Wein- und Ortsfeste sowie Märkte der Region in den Bereichen Qualität, Ambiente und Barrierefreiheit, damit der hohe Qualitätsanspruch an die Feste dauerhaft gesichert wird. Beliebt sind zudem die barrierefreien Weinarrangements wie die „Weinreise durch Maikammer“ oder das dreitägige „Weinfeine Wochenende“.

Das Fränkische Seenland südwestlich von Nürnberg ist das zugänglichste Seenland Deutschlands. Altmühlsee, Großer und Kleiner Brombachsee, Igelsbachsee, Rothsee, Hahnenkammsee und Dennenloher See versprechen sommerliche Badefreuden, ebene Ufer und barrierefreie Strände. Auf Altmühlsee und Brombachsee bieten zugängliche Fahrgastschiffe Rundtouren an. Die „MS Brombachsee“ etwa ist stufenlos erreichbar und ein gläserner Panoramaaufzug ermöglicht Zugang bis zum Sonnendeck. Im August ist das Schiff bei den „Magischen Momenten Brombachsee“ Schauplatz einer spektakulären Licht- und Lasershow.

Impulse für den Sanitätsfachhandel und Pflegeeinrichtungen
Omron

Mobilitätshelfer mit Innovationsplus

Die eigenen, gewohnten Wege bewältigen zu können bedeutet Selbstständigkeit und Lebensqualität. Im Angebot der Mobilitätshelfer von Elektromobil bis Rollator ist viel Bewegung: Das faltbare Elektromobil ATTO lässt sich wie ein Rollkoffer hinterherziehen und kann auch auf Flugreisen mitgeführt werden. Ob Einkaufsrollator, Leichtgewicht oder Rollator mit Elektroantrieb – die Entwicklungen der letzten Zeit sind von Vielfalt und Ideenreichtum bestimmt.

Diskrete Fürsorge mit Intelligenten Assistenz Systemen (IAS)

Größtmögliche Bewegungsfreiheit erhalten und der Fürsorgepflicht nachkommen – in diesem Spannungsfeld befinden sich Pflegende und Angehörige von Menschen mit Demenz. Pflegerufsender und -empfänger ermöglichen Mobilität mit dem beruhigenden Wissen, dass Hilfe nur einen Knopfdruck entfernt ist. Funk-Sensor-Matten und weitere passive Signalgeber bieten auch sturzgefährdeten Menschen mehr Sicherheit und unterstützen Pflegepersonal oder Angehörige bei der notwendigen Beaufsichtigung.

OMRON: Keine Kompromisse für ein gesünderes Leben

OMRON entwickelt Blutdruckmessgeräte und Inhalatoren, die einfach in der Handhabung, präzise und sicher sind. Eine häufige Ursache für falsche Messergebnisse bei der Blutdruckmessung ist eine nicht korrekt angelegte Manschette. Der im OMRON EVOLV genutzte Sensor misst deshalb rund um den Oberarm und gewährleistet 360°-Genauigkeit. Flexibilität und kompakte Maße für die Nutzung unterwegs sind auch charakteristisch für das Inhalationsgerät MicroAIR U100: Es ist klein, handlich, fast geräuschlos und kann im Stehen, Liegen, Sitzen und sogar kopfüber genutzt werden.

Therapie ohne Operation mit Hallufix Fußbandagen – z. B. bei Hallux valgus

Mit Bandagen von Hallufix ist es möglich, die Hallux-valgus-Fehlstellung zu korrigieren und zu begrenzen und gleichzeitig auftretende Gelenkschmerzen zu lindern. Die Schienen korrigieren die Großzehenfehlstellung und stützen das Fußquergewölbe. Neben starren Nachtschienen bietet Hallufix auch flexiblere Schienen, die beim Gehen getragen werden können. Oft kann mit diesen Therapiemaßnahmen eine Operation umgangen werden.

Memocorby präsentiert auf der Rehab 2019 eine Neuheit im Bereich der Sprachrehabilitation
Memocorby

Aufgrund des kontinuierlichen Altersanstiegs in der Bevölkerung wird der Betreuungs- und Pflege-bedarf weiter steigen. Therapiestunden sind teuer und es ist oft schwierig - vor allem im ländlichen Raum - eine Logopädin in der Nähe zu finden. Memocorby ermöglicht PatientInnen mittels digitaler Technologie das selbstständige Üben unter logopädischer Supervision – wann immer, wo immer und so oft sie wollen.

Das Memocorby Set besteht aus:

• 5 – 10 Würfel

• Tablet und App für die Therapieaktivitäten,

• 200+ validierte Therapie-Übungen

Die Vorteile für TherapeutInnen und PatientInnen sind:

• das Bereitstellen von validierten Therapieübungen

• eine automatische Auswertung der Therapieübungen

• eine lückenlose Dokumentation

• eine optimale Zusammenarbeit zwischen wechselnden TherapeutInnen und ÄrztInnen

• das Individualisieren der Therapieübungen im stationären und ambulanten Bereich

• eine einfache Bedienung von zu Hause aus

• eine abwechslungsreiche und individualisierte Therapie

• eine konstante Verbindung zwischen PatientIn und TherapeutIn

Telerehabilitation in der Sprachtherapie

Mittels der Memocorby App werden die Übungseinheiten von der behandelnden LogopädIn indivi-duell zusammengestellt. Damit können die PatientInnen täglich selbstständig üben und aktiv zu ihrer raschen Genesung beitragen. Memocorby macht Spaß und motiviert zur Mitarbeit.

• PatientIn erhält Übungsanweisung über App/Tablet

• Würfel zeigen Bilder oder Wörter

• PatientIn hebt den richtigen Würfel und hört das gesprochene Wort

• PatientIn spricht das Wort nach

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