Selbsthilfeorganisationen stärken behinderte und chronisch kranke Menschen

Auf der REHAB finden behinderte und chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen kompetente Ansprechpartner aus 15 verschiedenen Selbsthilfeorganisationen.

Selbsthilfeverbände als kompetente Anlaufstelle auf der REHAB 2019

Häufig kommt es wie aus heiterem Himmel - die Diagnose einer chronischen Erkrankung, ein Unfall mit bleibenden Schäden oder eine Mitteilung, dass das eigene Kind eine bleibende Behinderung hat. Hilflosigkeit und das Gefühl, mit der Beeinträchtigung und dem neuen, beschwerlichen Alltag alleine zu sein, machen sich breit. Was tun? An wen kann man sich wenden? Und wer kann überhaupt ein echtes Verständnis für diese neue Situation aufbringen?

Behinderte oder chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen finden dann ein offenes Ohr in Selbsthilfegruppen. In einer solchen Gruppe lernen sie, mit der veränderten Situation umzugehen und profitieren von den Erfahrungen anderer Betroffener. Sie erhalten umfassende Informationen über Hilfsmittel, Therapien, Forschungsergebnisse, Spezialärzte oder -kliniken. Im Verbund mit Menschen in einer ähnlichen Situation leisten Selbsthilfegruppen einen aktiven Beitrag dazu, individuelle Lebenssituationen, aber auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, für ein Leben mit einer Behinderung bzw. chronischen Krankheit zu verbessern.

Am „Gemeinschaftsstand der Selbsthilfe“ der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen Baden-Württemberg e.V. (LAG SELBSTHILFE) präsentieren sich die Verbände der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe. Die "Experten in eigener Sache" geben hilfreiche Informationen, benennen Kontaktpersonen vor Ort und laden zum Erfahrungsaustausch ein.

Anzutreffen sind die Alzheimer Gesellschaft, Verbände von Menschen mit Arthrogryposis, Conterganschäden, Kehlkopfoperationen, Psychiatrischen Erkrankungen und Spätfolgen der Kinderlähmung. Zudem informieren Betroffene von schweren Bindegewebserkrankungen, Erkrankungen des Verdauungstraktes, Epilepsie, Heredo Ataxie, Kleinwuchs, Muskelerkrankungen, Polyneuropathien (Guillain-Barré-Syndrom) und neurologischen Erkrankungen.

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