Produkte und Dienstleistungen auf dem Marktplatz Mobilität & Alltagshilfen

Auf dem Marktplatz Mobilität & Alltagshilfen wird unter anderem über folgende Themen informiert:

Mit dem Exoskelett das Gehen trainieren

Mit dem Exoskelett hat die Zukunft der Rehabilitation bei Menschen mit Gehlähmungen begonnen. Auf der REHAB präsentieren die Hersteller ihre innovativen elektronisch gesteuerten Körperstützen.

Menschen, die ihre Gehfähigkeit nach einem Unfall, Schlaganfall, durch einen Tumor oder eine Wirbelsäulenerkrankung weitgehend oder ganz verloren haben, können mithilfe moderner Rehabilitationsrobotik das selbständige Stehen und Gehen trainieren. Die Systeme basieren auf einer elektronisch gesteuerten Bewegungsunterstützung durch ein von außen anzulegendes „Skelett“. Zentrale Elemente sind gepolsterte Orthesen aus Metall und computergesteuerte Elektromotoren, die über Gurte und Klettverschlüsse angebracht werden. Auch wenn eine vollständige Heilung nicht möglich ist: Das Training fördert Durchblutung und Verdauung, wirkt der Osteoporose entgegen und zeigt positive Effekte auf die Psyche.

Die Voraussetzungen für den Einsatz der Bewegungsunterstützung bei Menschen mit einem Handicap sind unterschiedlich. Stationäre Lokomotionsroboter mit Laufband kommen in der Frühtherapie von Rückenmarksverletzungen zum Einsatz, wenn neurologische Restfunktionen vorhanden sind. Auch Exoskelette, die mithilfe von Nervenimpulsen des Patienten gesteuert werden, erfordern minimale Restfunktionen in Hüfte und Knie. Manche Modelle ermöglichen die freie Bewegung im Raum, sofern sich der Betroffene mit den Armen abstützen kann und seine Wirbelsäule stabil ist, da er weitere notwendige Gehhilfen einsetzen muss. Andere Exoskelette gleichen die Behinderung der unteren Gliedmaßen vollständig aus und erlauben den freien Einsatz der Arme und Hände.

Kommunikationshilfen für eingeschränkte Menschen

Kommunikationshilfen für eingeschränkte Menschen tragen dazu bei, die direkte Verständigung zu erleichtern sowie das Lesen, Schreiben, Rechnen und Zeichnen zu vereinfachen. Eine große Bandbreite moderner Hilfsmittel können die Besucher der REHAB entdecken und vor Ort testen.

So unterschiedlich die Funktionseinschränkungen, so vielfältig sind die Kommunikationsmittel für Menschen mit Handicap, die eine aktive und passive Verständigung einfacher machen oder ermöglichen. Ob Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit, schwerhörige und taube Personen, motorisch beeinträchtigte Menschen oder Betroffene ohne Stimmlippen: Sie alle profitieren von angepassten oder eigens entwickelten Geräten, die ihre jeweiligen Einschränkungen so weit wie möglich ausgleichen.

Zu den Kommunikationshilfen für Menschen mit Sehbehinderung gehören beispielsweise

  • Lupen und Bildschirmlesegeräte
  • Lesematerialien mit Sprachausgabe
  • Tastaturen mit großen Tasten oder Punktmarkierungen für Blinde
  • Blindenhilfsmittel wie Braillezeilen
  • Schreibgeräte wie Punktschriftmaschinen

Zu gerätetechnischen Hilfen für hörgeschädigte Menschen und Gehörlose zählen

  • Hörgeräte und Hörhilfen mit Implantaten
  • Telefone mit verstärkten Hörern
  • Schreibtelefone, die statt Sprechlauten Schriftzeichen übermitteln und empfangen
  • Bildtelefone
  • Lichtsignal-Anlagen

Je nach Funktionseinschränkung bei sprachgeschädigten Menschen können statische Kommunikationsgeräte die Kommunikationsanbahnung und die Verständigung ermöglichen, ebenso Stimmerzeuger, Tonerzeuger und Stimmverstärker. Menschen mit motorischen Einschränkungen stehen unter anderem große Tastaturen oder Einhandtastaturen, Blattwender und Leseständer sowie Computer mit Sprach- oder Augensteuerung zur Verfügung.

Gehilfen für mobilitätseingeschränkte Menschen

Gehhilfen geben Menschen mit Gehbehinderungen viel Mobilität zurück. Die Aussteller auf der REHAB präsentieren unterschiedliche Arten und Modelle – vom Gehstock über den Rollator mit Elektroantrieb bis hin zur Schiebehilfe für den Rollstuhl.

Mehr Sicherheit, Selbständigkeit und Lebensqualität: Das sind die Vorteile von Gehhilfen oder Gehstützen für erkrankte oder ältere Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit. Gehhilfen unterstützen die Fortbewegung, erleichtern die Teilhabe am sozialen Leben und trainieren Muskeln, Herz und Kreislauf.

Gehgestelle geben Nutzern Sicherheit und eignen sich für das Üben von selbständigem Stehen und Gehen. Ein Gehstock oder Handstock verleiht Stabilität bei der Fortbewegung, beispielsweise bei Gelenkschmerzen oder nach einer Fuß-Operation. Bei stärkeren Einschränkungen sind Unterarmstützen hilfreich.

Der Rollator oder Gehwagen gleicht Unsicherheiten beim Gehen aus und gibt mehr Sicherheit im Alltag. Es gibt Rollatoren für die Wohnung und Rollatoren für draußen, viele haben eine Sitzfläche, sodass sich der Nutzer zwischendurch ausruhen kann. Ideal für den Einkauf ist ein robuster, leichter Rollator mit Einkaufsnetz. Leichtgewichtrollatoren lassen sich einfach schieben und anheben, oft sind die Rollatoren auch faltbar. Ein Highlight der REHAB sind innovative Rollatoren mit Elektroantrieb, die bei Steigungen und längeren Strecken Entlastung schaffen und durch Aufstehunterstützung punkten. Über einen elektrischen Antrieb verfügen auch Schiebehilfen für den Rollstuhl, die Pflegepersonen das Schieben, Halten und Bremsen eines Rollstuhls erleichtern.

Orthopädische Hilfsmittel für eingeschränkte Menschen

Zu den Hilfsmitteln für Menschen mit Handicap gehören die orthopädischen Hilfsmittel. Sie können Entlastung schaffen, Körperteile ersetzen, einer Behinderung vorbeugen und funktionale Einschränkungen ausgleichen.

Orthopädische Hilfsmittel für beeinträchtigte oder erkrankte Menschen unterstützen die Therapie und erleichtern den Alltag. Sie sollten in enger Abstimmung zwischen Ärzten, Physiotherapeuten und Orthopädietechnikern ausgewählt und individuell angepasst oder nach Maß gefertigt werden.

Das Spektrum der orthopädischen Hilfsmittel reicht von Esshilfen, Trinkhilfen und Greifhilfen über Bandagen, Orthesen und Prothesen bis hin zu orthopädischen Schuhen. Auch Gehhilfen und Rollstühle gehören dazu. Bandagen eignen sich zur Vorbeugung und Therapie von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Sie fixieren beispielsweise Gelenke, die dabei beweglich bleiben. Orthopädische Einlagen für Schuhe können die Füße stützen und polstern, Fehlstellungen korrigieren und die Körperhaltung verbessern.

Orthesen dienen dazu, Rumpf oder Gliedmaße zu stabilisieren oder zu korrigieren. Dazu zählen beispielsweise Bandagen mit starren Teilen, Schienen und Mieder. Prothesen ersetzen fehlende Körperteile am Körper (Exoprothesen) oder im Körper (Endoprothesen). Sie können im Idealfall Funktionseinschränkungen ganz oder teilweise ausgleichen. Frauen, die nach einer Krebserkrankung eine Brust verloren haben, können eine perfekt auf den Körper abgestimmte Brustprothese (Epithese) aus Silikon tragen. Auf der REHAB präsentieren spezialisierte Aussteller der Branche ihre neuesten Produkte.

Rollstühle für mehr Mobilität und Lebensqualität

Rollstühle für Menschen mit Handicap gibt es in vielen Varianten. Angepasst an die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse schenken sie gehbehinderten Menschen mehr Mobilität und Lebensqualität.

Je nach persönlichen Anforderungen können Fahrer zwischen unterschiedlichen Rollstuhltypen wählen. Bei einer vorübergehenden Nutzung des Rollstuhls, beispielsweise nach einer Operation, reicht meist ein Standardrollstuhl mit wenigen Anpassungsmöglichkeiten aus. Ist der standardmäßig ausgestattete Rollstuhl besonders leicht, wird er als Leichtgewichtrollstuhl bezeichnet. In der Pflege werden bevorzugt Pflegerollstühle oder Multifunktionsrollstühle eingesetzt, die mehr verstellbare Elemente haben, jedoch relativ schwer sind.

Aktivrollstühle oder Adaptivrollstühle verfügen über viele Anpassungsmöglichkeiten und bieten dem Fahrer ein Maximum an Mobilität. Diese Art des Rollstuhls ist für eine dauerhafte Nutzung bestimmt. Zu den Aktivrollstühlen zählen auch die leichten und wendigen Sportrollstühle. Es gibt Aktivrollstühle mit starrem Rahmen und Rollstühle, die faltbar sind.

Wird ein Rollstuhl elektrisch betrieben, können sich auch Menschen mit wenig Kraft oder funktional eingeschränkten Armen mühelos in ihm fortbewegen. Stehrollstühle versetzen den Fahrer mit Hilfe eines Elektromotors in die aufrechte Position, was viele positive gesundheitliche Wirkungen hat. Schwerlastrollstühle sind für Menschen mit großem Körpergewicht bestimmt und zeichnen sich durch eine besonders hohe Stabilität und sichere Bremsen aus. Besucher können sich auf der REHAB über die verschiedenen Rollstuhltypen informieren und auf einem Testparcours Probefahrten unternehmen.

Transfer- und Hebehilfen für eingeschränkte Menschen

Eingeschränkte Menschen können von einer Vielzahl praktischer Hebe- und Transferhilfen profitieren. Auf der REHAB stellen spezialisierte Unternehmen zahlreiche Hilfen vor, die den Alltag für Menschen mit Handicap und ihre Betreuer erleichtern.

Menschen mit Gehbehinderungen und Rollstuhlfahrer, bettlägerige Personen, aber auch Pflegende wissen den Wert von praktischen Transfer- und Hebehilfen zu schätzen. Sie erleichtern den Übergang zwischen Bett, Rollstuhl und Badezimmer oder auch zum Auto. Häufig machen sie Pflege und Hygiene erst ermöglich, ebenso können sie den Erfahrungs- und Aktionsradius der körperlich eingeschränkten Menschen erweitern. Vor allem aber werden Angehörige, Pflegende und Betreuer entlastet, da sie beim Heben, Wenden, Umlagern, Aufrichten oder Unterstützen der pflegebedürftigen oder behinderten Menschen viel Kraft sparen und rückenschonend arbeiten können.

Nutzer haben die Wahl aus einer Fülle von Transferhilfen und Hebehilfen. Je nach Situation und individuellen Möglichkeiten eignen sich beispielsweise

  • Drehscheiben und Drehtürme
  • Positionswechselhilfen, Umlagerhilfen, Wendehilfen
  • Gleitmatten und Rutschbretter
  • Aufrichtehilfen wie Bettleiter und Trapezgriff zum Hochziehen im Bett

Neben manuellen gibt es auch motorbetriebene Transfer- und Hebehilfen. Hierzu zählen beispielsweise Patientenhebekissen und Hebematten, die auf Knopfdruck aufgeblasen werden. Elektrische Umsetzhilfen können das Aufstehen, Aufrichten und Umsetzen erleichtern, wenn der Patient seine Beine belasten kann und einen stabilen Rumpf verfügt.

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